Literatur
Sonntag, 3. Juni 2012, 11.15 Uhr
Ortsmuseum Binningen

Ernst Breitenstein

"Öppis us mim Läbe"

Autobiographie von Ernst Breitenstein, Binninger Salonmaler (1857 - 1929)

Buchvernissage in Zusammenarbeit mit dem Ortsmuseum Binningen

Lesung mit Markus Ramseier, Schriftsteller

 

Ernst Breitenstein, Sohn des Dichterpfarrers Jonas Breitenstein (1827 – 1877), war ein beliebter Salonmaler in der Basler Gesellschaft und erlangte an der Weltausstellung 1889 in Paris eine Bronzemedaille für das Bild seiner Mutter „ma chère mère“ (Kunstmuseum Basel).

Das Ortsmuseum Binningen zeigt in der aktuellen Sonderausstellung Werke des Binninger Malers und in der Dauerausstellung das Malatelier und die Pfarrstube.

Ernst Breitenstein verfasst in seinen alten Tagen seine Lebenserinnerungen in Baselbieter Mundart und erzählt in schlichten und gemütvollen Aufzeichnungen Ernstes und Lustiges aus seiner Jugendzeit in Binningen und Ziefen, seinen Wanderjahren und von seiner zweiten Heimat auf dem Hasliberg. So erschliesst sich das dichterische Erbe seines Vaters Jonas.

 

Wir laden Sie herzlich ein ins Ortsmuseum zur Buchvernissage „Öppis us mim Läbe“, zur Sonderausstellung von Ernst Breitenstein und zum anschliessenden Apéro.

 

Freier Eintritt

Ernst Breitenstein, 1857 - 1929

Mittwoch, 30.März 2011, 20 Uhr
Kronenmattsaal Binningen

Laurin Buser, Poetry Slam

Laurin Buser verbindet die verschiedensten Formen der Bühnenpoesie mit Rap, Lyrik und Prosa. Performancestark und schnell spricht er über seine Generation und verbindet Sozialkritik mit Humor.
Laurin Buser gewann 2010 die deutschsprachigen U20 Poetry Slam Meisterschaften in Bochum und ist zweifacher U20 Schweizermeister. Seit 2 Jahren ist er mit seinem abendfüllenden Programm "Wunder. Welt. Wort." auf den Kleinkunstbühnen im deutschsprachigen Raum unterwegs.

Laurin Buser

Poetry Slam

Laurin Buser

Mittwoch, 23. Februar 2011, 20 Uhr
Birsig-Buchhandlung, Binningen

Lesung mit Cioma Schönhaus

"Der Passfälscher im Paradies"

Das Ende einer unglaublichen Serie

 

Nach dem Welterfolg „Der Passfälscher“ legt Cioma Schönhaus mit „Der Passfälscher im Paradies“ seinen bewegenden Lebensbericht vor: wie ein vor Nazis aus Berlin geflohener Untergrundkämpfer mitten im Zweiten Weltkrieg als Flüchtling in der Schweiz Aufnahme findet, ungewöhnliche Menschen trifft und in schwierigen Zeiten überraschende Erfahrungen machen kann. Mir Spannung, Witz und einem Schuss Ironie erzählt Schönhaus seine eigene Geschichte und die seiner Retter.

Samstag, 13. November 2010, 13.30 Uhr
BuchBasel, Themenforum, Halle 4.1, Messe Basel

Kaspar Schnetzler

Werkstattgespräch und Lesung mit Kaspar Schnetzler
Einführung und Moderation Marc Joset

Mittwoch, 21. April 2010, 20 Uhr
Birsig-Buchhandlung, Binningen

Markus Ramseier

Markus Ramseier, Schriftsteller und Flurnamenforscher
liest aus seinem neuen Geschichtenband „Licht“.

Einführung und Moderation: Marc Joset

Kunstverein Binningen in Zusammenarbeit mit der Birsig-Buchhandlung

 

„Beruflich“ ist Markus Ramseier Projektleiter der Baselbieter Flurnamenforschung und Leiter des Dichter- und Stadtmuseums Liestal - „nebenberuflich“ ist er aber auch Schriftsteller
und Schnitzelbänkler in Basel und auf der Landschaft.

Er ist ein passionierter „Wortarbeiter“, der die Sprache liebt und mit ihr umzugehen weiss. Davon zeugen seine Romane und Geschichten.     

Sein neustes Geschichtenbuch mit dem Titel „Licht“ ist kürzlich erschienen.

Als Flurnamenforscher hat er eine spezielle Beziehung zu seiner Heimat, die in vielen seiner Texte aufleuchtet. Sein Blick ist geschärft für das Randständige, für das Abnormale, für das Aussenseitertum.

Markus Ramseier, 1955 geboren, schreibt Romane und Kurzgeschichten, für die er vielfach ausgezeichnet wurde, z.B. mit dem Bettina-von-Arnim-Preis.
Markus Ramseier lebt mit seiner Familie in Pratteln.

Bisher sind erschienen:
„Mäandertal“
„Das Land der letzten Meter“
„Wie küsst man einen Engel“
„Löcher“

Markus Ramseier

Dienstag, 17.November 2009, 19.30 Uhr
Hotel im Schlosspark Binningen

"Hausauflösung"; Lesung mit Irène Speiser

Hausauflösung, Erzählung
Erscheint im Stroemfeld Verlag Frankfurt, 2010

Nach dem Tod von Granny wird ihr Haus in Zürich, in dem sie über siebzig Jahre mit Unterbrüchen lebte, aufgelöst. Für die Enkelin wird das Haus Zeuge unzähliger Geschichten sowie einer Lebenskultur, die es nicht mehr gibt.
Granny stammte ursprünglich aus Worms. Sie heiratete einen Physiker in Zürich, ebenso wie sie deutsch-jüdischer Herkunft. Sie trat vorerst als Bratschistin auf, reüssierte später als Bildhauerin. Die Kriegsjahre verbrachte sie, früh verwitwet, in New York.
Die Erzählung ist eine wunderbare Hommage der Enkelin an das bewegte Leben ihrer Grossmutter, das beinahe das gesamte 20. Jahrhundert umspannte.

Irène Speiser in Zürich geboren, wuchs in Brüssel auf, studierte Französisch, Russisch und Musik. Zwischen 1983 und 2003 lebte sie in New York und arbeitete elf Jahre lang als Korrespondentin für die Neuen Zürcher Zeitung sowie für fotografische Zeitschriften und das Radio. Heute lebt sie in Basel.

Seit 1980 hat die Autorin zahlreiche Essays, Gedichte und Gedichtszyklen veröffentlicht. In einigen Projekten arbeitete sie spartenübergreifend mit Musikern und bildenden Künstlern.

Irène Speiser liest aus Hausauflösung sowie aus dem neuesten Projekt mit dem Titel Mein New Yorker ABC. Moderation Heidi Brunnschweiler.

Kunstverein Binningen in Zusammenarbeit mit der Birsig-Buchhandlung und dem Schloss Binningen

Irène Speiser

Donnerstag, 5. Februar 2009, 20 Uhr
Birsig-Buchhandlung Binningen

Franco Supino "Das andere Leben"

Einführung und Moderation: Marc Joset

Vorlage für Franco Supino’s neuestem Roman ist die Geschichte des Schweizer Dramatikers, Festspieldichters und Regisseurs Cäsar von Arx. Er wurde 1895 in Basel geboren. 1949 ist er in Niedererlinsbach freiwillig aus dem Leben geschieden. Der Zweite Weltkrieg und die geistige Landesverteidigung ist ihm zum Verhängnis geworden. Seine antifaschistische Haltung ist ins Zentrum einer öffentlichen Kontroverse geraten. Geschickt verknüpft Franco Supino historische Dokumente mit der Lebensgeschichte des Künstlers. Das Buch vermittelt die Stimmung in der Schweiz nach dem Zweiten Weltkrieg.

 

Dienstag, 27. November 2007, 18.30 Uhr
Barfüssergasse 3, Basel

Literaturhaus Basel am neuen Standort

Blick hinter die Kulissen und Eichendorff-Abend

Das Literaturhaus Basel hat seit April 2006 eine neue Adresse. Höchste Zeit für uns, Ihnen das neue Domizil gleich hinter der Barfüsserkirche vorzustellen!

Margrit Manz, die langjährige Leiterin des Basler Literaturhauses, empfängt uns im ersten Teil der Veranstaltung „hinter den Kulissen“. Sie gibt Einblick in die Geschichte und die aktuelle Ausrichtung des ersten Literaturhauses in der Schweiz, das seit 2000 besteht.

Anschliessend nutzen wir die Gelegenheit, um an einer der stets hochkarätigen Veranstaltung teilzunehmen. Urs Allemann trägt eine Auswahl der schönsten Gedichte von Joseph von Eichendorff mit Kommentaren vor. Die Lyrik des romantischen Dichters, der vor 150 Jahren verstarb, zählt in ihrer Musikalität und ihrem Bilderreichtum zu den kostbarsten Schätzen der deutschen Literatur. Zahlreiche seiner Texte wurden von grossen Komponisten wie Robert Schumann und Johannes Brahms kongenial vertont.

Urs Allemann, der bekannter Schweizer Autor und ehemalige Literaturredaktor der Baslerzeitung, entführt uns als begnadeter Vortragskünstler in die geheimnisvolle Welt der romantischen Seelengründe

Freitag, 24.August 2007, 20 Uhr
Birsig Buchhandlung Binningen

Lesung von Beatrice Meyer

Die Binninger Autorin Beatrice Meyer präsentiert ihr neues Buch "Razzo"

Wie ist es, wenn man dreizehn ist und  in einem Heim lebt?
Wenn man sich mit Eltern, Sozialpädagoginnen, Therapeuten und Lehrerinnen herumschlägt, die einen nie verstehen werden? Wenn die Welt täglich ausgetrickst werden muss und man immer wieder in den Schatten gestellt wird? Davon erzählt Razzo.

Beatrice Meyer
Geboren 1961 in Zürich, aufgewachsen in Basel und Binningen. Primarlehrerin und Heilpädagogin. Lebt in Binningen.
Veröffentlichungen: Geschichten in „Sektor Erziehung“ und „Aargauer Kurzgeschichten“, Hörspiel im Rahmen des Basler Buchspektakels, Prosa und Lyrik in Werkstattheften der Literaturkurve Basel und der Werkstatt ArbeiterInnenkultur.

Meret Rudolf
Geboren 1973 in Basel. Lebt und arbeitet in Zürich. Studium der Fotografie, Kulturtheorie und Bildenden Kunst in Zürich, Basel und Berlin.

Beatrice Meyer und Meret Rudolf erläutern ihre Arbeit im Gespräch mit Marc Joset und dem Publikum.

B. Meyer

Freitag, 26. Januar 2007, 20.00 Uhr
Birsig Buchhandlung, Binningen

Lesung von Verena Stössinger

Verena Stössinger präsentiert ihre neuste Publikation
„Von Inseln weiss ich...“, Geschichten von den Färöern

Rund 47’000 Menschen bevölkern die achtzehn Färöer-Inseln zwischen Island, Schottland und Norwegen. Jahrhundertelang blühte hier eine mündliche Tradition mit Balladen, Sagen und Märchen. Daraus ist im 20. Jahrhundert eine selbstbewusste, erzähl- und experimentierfreudige Literatur entstanden. Die vorliegende Anthologie versammelt 28 ihrer besten Erzählungen und macht damit erstmals eine bislang kaum übersetzte Literatur in ihrer ganzen Vielfalt zugänglich.

Durch den Abend führt Marc Joset.

10. Juni 2004
Kronenmattsaal

Vernissage des Binninger Geschichtsbuches "Binningen, die Geschichte"

Anlässlich der Buchvernissage übergab der Kunstverein der Gemeinde das Buchobjekt "Botz 1000 Vorbilder", das sich mit idealen Vorbildern und Lebensentwürfen der Binninger Jugend befasst.
"Botz 1000 Vorbilder" ist ein aktuelles Zeitdokument, das direkt oder indirekt auf erstrebenswerte Idealvorstellungen der Binninger Jugend hinweist. Es ist als bildliches Vademekum der Zukunft gedacht und soll auch nach dem Fest an einem prominenten Platz in der Gemeindeverwaltung öffentlich zugänglich sein.

Freitag, 31. Oktober 2003
Aula Margarethen, Binningen

Binningen liest ein Buch

Bekannte Binninger Persönlichkeiten lesen aus dem Buch von Eric Emmanuel Schmitt: "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran"

Philipp Bollinger, Martin Eichenberger, Brigitte Frey, Hans Rapp, Nelly Rautenkranz, Elsbeth Stöcklin