St. Johann-Quartier, Basel
Art Parcours
Die Art Basel hat sich seit seiner Gründung 1970 zur wichtigsten und umsatzstärksten Drehscheibe des internationalen Handels für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts entwickelt.
Galerien aus 36 Ländern präsentieren dieses Jahr über 2500 KünstlerInnen, davon 10 Prozent aus der Schweiz. Neben der klassischen Hauptmesse gibt es acht vitale Nebenschauplätze wie z.B. eine Plattform für den künstlerischen Film oder für Künstlerbücher; Art Statements, Soloshow für weniger bekannte KünstlerInnen; Art Features, das Forum für kuratierte Projekte; Art Unlimited für raumgreifende Werke; und die Liste – The Young Art Fair, die seit 1996 im Warteck stattfindet.
Nach dem Münsterhügel im 2010 und dem St. Alban-Tal im 2011 findet der Art Parcours dieses Jahr im St. Johann-Quartier statt. Mit ortsspezifischen Eingriffen von internationalen KünstlerInnen wird die historische Stadt und der öffentliche Raum bespielt. Auf einem Rundgang können Installationen, Performances oder Filme entdeckt werden, welche die Vorstellungskraft der Besucher anregen und neue Begegnungen ermöglichen.
Wir laden Sie ein zum Art Parcours unter kundiger Führung und freuen uns über Ihre Teilnahme.
Kosten: Mitglieder CHF 25.-, Gäste CHF 28.-
Anmeldung bis 19. Mai 2012, beschränkte Teilnehmerzahl

Federico Herrero, River Bank,
Art Parcours 2011

Ai Weiwei, Fairytale People,
Art Parcours 2011
Basler Papiermühle
Nach einer umfassenden Sanierung und einer Totalerneuerung der Ausstellung eröffnete die Basler Papiermühle am 11. November 2011 ihre Tore.
Das Museum ist nicht nur attraktiver sondern auch um einen Viertel grösser geworden. Der Museumsbesuch beginnt bei dem Wasserrad über einen Steg und vermittelt als erstes die sinnliche Wahrnehmung der Wasserkraft, vorbei an der Laborpapiermaschine von 1799 und dem grosszügigen Museumsshop.
Das Museumsgebäude mit den Ausstellungen und Werkstätten für Papier, Schrift und Druck befinden sich in der Gallician-Mühle, die seit 1453 schon zur Papierfabrikation diente, denn der Bedarf an Papier stieg nach dem Basel Konzil (1431-1448) und der Gründung der Universität (1460) enorm an.
Frau Barbara Fiedler wird uns all das Neue sowie die Höhepunkte zeigen und erklären mit Schwerpunkt auf Schriftgeschichte, Kupferstich und Lithographie-Techniken.
Willkommen in der Papiermühle, ein Museum zum Anfassen.
Basler Papiermühle Museum für Papier, Schrift und Druck
Kosten: Mitglieder CHF 25.- / Gäste CHF 28.-
Mit oberrheinischen Museumspass CHF 20.- / 23.-
Anmeldung: schriftlich bis Montag, 16. April 2012

Faltbuch Patak aus Baumrinde

Rollsiegel
Fotos: Daniel Schvarcz
Laufenburg
Museum Rehmann Laufenburg
Museumsführung und Begegnung mit dem Künstler Erwin Rehmann
Erwin Rehmann, Bürger von Laufenburg und geboren 1921, hat sich als Bronze- und Eisenplastiker einen Namen weit über unser Land hinaus gemacht hat. Sein Schaffen befasst sich mit verschiedenen Aspekten der modernen Kunst: Die Frage nach dem Menschenbild, die Schaffung einer neuen bildhauerischen Sprache, weltanschauliche Aspekte.
Das Skulpturenmuseum in Laufenburg wurde im Jahre 2001 eröffnete und zeigt Erwin Rehmanns bildhauerische Arbeitsstätte sowie eine repräsentative Sammlung von Skulpturen und grafischen Blättern.
Die Lebens-Biografie „Memesis“ von Erwin Rehmann erschien im November 2011. Das dreibändige Werk hat rund 900 Seiten und viele Fotos, Skizzen und Illustrationen.
Die aktuelle Ausstellung „Flächen - Körper - Klang“ zeigt Zeichnungen und Skulpturen der vier bedeutenden Schweizer Bildhauer Erwin Rehmann, Hans Aeschbacher, Mariann Grunder und Oscar Wiggli.
Programm
13.45 Uhr Eintreffen der Gäste, Begrüssung im Entrée des Museums
Führung durch die aktuelle Ausstellung und den Skulpturengarten
Pause / Apéro
Vorstellung der Rehmann-Biografie „Memesis“ und Werkstattgespräch mit Erwin Rehmann und Alois Schmelzer (Redaktion)
15.45 Uhr Ende der Veranstaltung
Kosten: Mitglieder CHF 24.– / Gäste CHF 30.– (mit Raiffeisen-Karte oder Museumspass: CHF 18.- / 24.-)
Anmeldung: schriftlich bis spätestens Montag 12. März 2012
Bestätigung: erhalten Sie schriftlich nach Anmeldeschluss, mit den Anreisedetails (Auto,Zug)

Erwin Rehmann

Rappaz Museum, Basel
Rappaz Museum
Das jüngste Museum in Basel ist am 18. Januar 2008 im Klingental 11 eröffnet worden. Der neue Ausstellungsort vermittelt spannende Einblicke in das vielfältige Werk des Basler Grafikers, Malers und Plastikers Rolf Rappaz.
Das im 11. Jahrhundert erbaute Weberhaus des Klosters Klingenthal zählt zu den ältesten Steinhäusern der Stadt Basel. Es diente Rolf Rappaz von 1972 bis zu seinem Tode1996 als Atelierhaus.
Rolf Rappaz wurde 1914 in Basel geboren, absolvierte eine Grafiker- und Zeichnerlehre, war Gründungsmitglied des Verbandes Schweizer Grafiker (VSG) und machte sich Ende der 1930er Jahre einen Namen als Gestalter von Plakatserien. Diese frühen werbegrafischen Arbeiten zeichnen sich durch den sparsamen Einsatz bildnerischen Mitteln aus. Ein Trend der sich später auch als freier Künstler fortsetzte. Kreise, Dreiecke und Vierecke bilden das Grundgerüst seiner sogenannten Permutationen und Wechselbildern, an welchen er unermüdlich formale Gesetzmässigkeiten und neue Formfindungen erprobte. Sein im Gedankengut verwurzeltes Werk, das von Hard Edge, Minimal Art und Konzeptkunst der 1960 Jahre geprägt war, bildete ein klares Gegengewicht zum amerikanischen abstrakten Expressionismus. Neben den Werken von Rolf Rappaz können wir auch einen Blick in das neu wieder aufgebaute Atelier blicken.
Frau Gisèle Rappaz oder Frau Ricarda Gerosa werden uns durch das Museum führen.
Kosten: Mitglieder CHF 20.- / Gäste CHF 25.-
Anmeldung: schriftlich bis spätestens Mittwoch 11. Januar 2012

Rolf Rappaz, afro

Rolf Rappaz, porte_idole
Kunst im Dreispitz
Das Kunstschaffen erhält im Dreispitz einen neuen Nährboden, gefördert durch die Christoph Merian Stifung. Tür an Tür treffen verschiedene Kunstinstitutionen aufeinander.
Das neu gegründete Haus für elektronische Künste nimmt das internationale Shift Festival und das plug.in auf. Das iaab hat den Projektraum „Basement“ mit Künstlerateliers eröffnet. Der Ausstellungsraum OSLO 10, kuratiert von Simone Neuenschwander und Christiane Rekade, bespielt das zeitgenössische Kunstschaffen. Christoph Kern und Thomas Diewald lancieren OSLO 8 contemporary photography.
Wir besuchen das seit 2007 jährlich stattfindende Shift Festival für elektronische Kunst und Kultur. Dieses Jahr geht es um Stimmen im Zeitalter ihrer elektronischen Verform- und Übertragbarkeit unter dem Titel „Of Birds and Wires. Stimmen unter Strom“. Beim Ausstellungsraum OSLO 10 treffen wir auf Projekte im Aussenraum unter dem Titel "Pioneers to Falls" . Und in der Galerie OSLO 8 wird das Werk des israelischen Fotografen Yaakov Israel in Zusammenarbeit mit culturescapes vorgestellt.
Kosten: Mitglieder CHF 15.-, Gäste CHF 20.-
Anmeldung: bis am 17. Oktober 2011
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Aram Bartholl - Random Screen (2005), Shift Festival 2010

Alexander Tuchaček - Paradise Now (2010)
Fondation Beyeler, Riehen
Surrealismus in Paris
Die grosse Ausstellung in der Fondation Beyeler zur Kunst des Surrealismus gibt Einblick in eine der einflussreichsten künstlerischen und literarischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts. In der Avantgardemetropole Paris entstanden, gehörten ihr Künstlerpersönlichkeiten wie Dalí, Duchamp, Ernst, Giacometti, Magritte, Miró, Oppenheim und Picasso an.
Die Surrealisten thematisierten in ihren oft rätselhaften und fantasievollen Bildern das Traumhafte, Unbewusste und Irrationale.
In der spektakulären Ausstellung werden über hundert Meisterwerke aus weltberühmten Museen und Privatsammlungen gezeigt.
Zeitgleich (ohne Führung) zeigt die Fondation Beyeler eine Hommage an Louise Bourgeois zum 100. Geburtstag. Es werden Werke aus allen Epochen ihres Schaffens Bilder und Skulpturen wie ihre berühmte Spinnenskulptur ausgestellt.
Kosten: Mitglieder CHF 34.-- / Gäste CHF 38.--
Anmeldung: schriftlich bis spätestens 14.September 2011
Fondation Beyeler

Salvador Dalí, 1944
Traum, verursacht durch den Flug einer Biene um einen Granatapfel, eine Sekunde vor dem Erwachen
Öl auf Holz, 51 x 41 cm, Museum Thyssen-Bornemisza, Madrid
© Salvador Dalí, Gala-Salvador Dalí Foundation / 2011, ProLitteris, Zurich
Museum der Kulturen, Basel
On Stage / Chinatown
Nach mehreren Jahren Um- und Neubauzeit präsentiert sich das Museum der Kulturen Basel nicht nur baulich, sondern auch inhaltlich im ganz frischen Gewand. Ein Teil des neuen Gesamtauftritts sind zwei Ausstellungen, die sich mit dem Phänomen Chinatown und der Welt der Pekingoper befassen. Der Drache ist Teil der Ausstellung Chinatown und schwebt als Klischeebild für die chinesische Kultur, die sich mit den weltweit verstreuten Stadtquartieren befasst, die vor allem von Exil-Chinesen geprägt sind. Eine zeitgenössische Kunstfotoserie begleitet die Ausstellung.
On Stage - die Kunst der Pekingoper ist eine spezielle Form der performativen Künste, es vereinigt Tanz, Gesang, Schauspiel, Rezitativ, Pantomime und Akrobatik. Bis heute werden mit diesen künstlerischen Mitteln historische sowie aktuelle Dramen zur Aufführung gebracht. Es werden prächtige Kostüme, Masken, ein Gemälde mit den 13 berühmtesten Schauspielern sowie Werke von Gegenwartskünstlern, die sich mit verschiedenen Aspekten der Pekingoper auseinandersetzen, gezeigt.
Kosten: Mitglieder CHF 25.- / 20.- mit Oberrheinischem Museumspass
Gäste CHF 28.-/ 25.- mit Oberrheinischem Museumspass
Anmeldung: schriftlich bis spätestens 25. August 2011

Peking Oper
Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig
ERETRIA ausgegraben !
Seit fast fünfzig Jahren erforschen Archäologen aus der Schweiz, ganz am Anfang auch Professor Karl Schefold, die antike griechische Stadt Eretria auf der Insel Euböa, die vis à vis von Attika und Böetien liegt. Die Stadt Eretria war im 8.Jhd. v. Chr. ein führende Kolonial- und Handelsmacht. Dank ihrer Handelsbeziehungen mit Ländern rund um das Mittelmeer war sie ein wichtiger Knotenpunkt zwischen Ost und West. Ihre Bewohner gründeten die ersten griechischen Kolonien in Italien und trugen wesentlich zur Verbreitung der Schrift bei. Eine zweite Blütezeit erlebte Eretria im 4.Jhd v. Chr., im 6.Jhd. n. Chr. wurde der Ort verlassen.
In der Ausstellung wird das antike Eretria durch Originalfunde, Modelle und Bilder wieder lebendig. Die Ausgrabungsfunde darunter Werke aus Museen in Griechenland, Paris, London und Rom geben Einblick in den Alltag, den Handel, das religiöse Leben und den Totenkult.
Wir schlendern mit Herrn Hofmeier, Archäologe, durch nachgebaute Gassen des heutigen Eretria zur antiken Stadt.

Halskette aus Gold um 900 v. Chr.
Schweizer Radio DRS, Basel
Studioführung
Einblick in die Kunst des Radiomachens und in die Produktions- & Redaktionsräumlichkeiten.
Über 50 Jahre Schweizer Radio DRS 2.
Am 16. Dezember 1956 wird das zweite Radioprogramm aufgeschaltet.
DRS 2 – das ist Kulturradio mit klassischer Musik aller Epochen und Jazz, mit Inhalten von Kultur bis Wissenschaft, von Wirtschaft bis Politik, von Zeitgeist bis Philosophie.
Brigitte Häring studierte an der Universität Basel Germanistik und Geschichte. Schon während des Studiums schrieb sie Kinokritiken und betreute als stellvertretende Redaktorin die Filmseite der Basellandschaftlichen Zeitung. Seit 2009 ist Brigitte Häring Filmredaktorin in der Kulturredaktion Reflexe bei Schweizer Radio DRS 2.
Frau Häring gibt uns zusätzlich ein paar interessante Einblicke in Ihre Arbeit als Filmkritikerin.

Radiostudio Basel
Fondation Beyeler, Riehen
Wien 1900
Klimt, Schiele und ihre Zeit
Wien um 1900 gehört mit der Wiener Sezession und der Wiener Werkstätte, die gegründete Vereinigung bildender Künstler Österreichs, zu den Geburtsstädten der Moderne.
Der Leitspruch an der Sezession, einem vor-kubistischen Ausstellungsbau lautet: „Der Zeit ihre Kunst / der Kunst ihre Freiheit“.
Die Kaffeehauskultur und die Skandale um die Wiener Sezession zählen zu den epochenmachenden Phänomenen dieser Zeit. Im Zentrum der grossen Themenausstellung zur Wiener Moderne stehen berühmte ornamentale Werke von Gustav Klimt, erotische Körperdarstellungen von Egon Schiele und dem jungen Oskar Kokoschka sowie Arbeiten anderer Künstler, Architekten, Möbeldesigner und Kunstgewerbler der Wiener Sezession und der Wiener Werkstätte. Die enge Zusammenarbeit dieser Künstler umfasste einen neuen Kunstbegriff des Gesamtkunstwerks, der sich später im Bauhaus und in der De-Stijl-Bewegung weiterentwickelte.

Gustav Klimt, Goldfische, 1901-1902
Vitra Design Museum, Weil am Rhein
Die Essenz der Dinge
Die Kunst der Reduktion ist spätestens seit Beginn der Moderne ein massgebender Leitgedanke des Designs. Mit der Führung „Die Essenz der Dinge“ können wir Design und die Kunst der Reduktion, den Motiven und Methoden auf den Grund gehen (Motto: weniger ist mehr). Drei Faktoren welche die Reduktion im industriellen Design bestimmen sind: die Ökonomisierung der Prozesse, der Einfluss der japanischen Kultur sowie der Dialog zwischen der angewandten Kunst und der modernen abstrakten Malerei und Skulptur. In der Ausstellung sind in 12 Kapiteln Alltagsgegenstände aus verschiedenen Kulturen und Epochen zu sehen. Das neu erstellte Vitra Haus (2010) das für die Präsentation der eigenen „Home Collection“ von den Architekten Herzog und de Meuron gebaut wurde, wird uns von aussen bei einer Kurzführung vorgestellt, anschliessend können wir es selber begehen, die Produktevielfalt bewundern und uns für das eigene Zuhause inspirieren lassen.
Vitra Design Museum

Vitra Haus, Herzog & de Meuron, 2010
Walzwerk Münchenstein
Auf dem ehemaligen Areal der Aluminium Münchenstein, welche im Jahr 1999 den Konkurs anmelden musste, befinden sich verschiedenste Gebäude – das älteste stammt aus dem Jahr 1910. Diese unterschiedlichen Industriebauten bilden ein spannendes Ensemble und es ist ein vielfältig genutztes Areal für Kleingewerbe, Handwerk, Kunst, Bildung und Freizeit.
Im Jahr 2006 wurde die Firma Kunstbetrieb AG gegründet mit dem Zweck, komplexe, materielle zeitgenössische Kunst zu realisieren. Künstlerische Ideen werden in plastische Werke umgesetzt und es werden innovative handwerkliche Lösungen gesucht. Mit rund 10 Mitarbeitern werden eine Giesserei und Werkstätten auf über 1300 m2 betrieben. Annina Zimmermann (Kuratorin Helle Nächte 2001) ist Mitbegründerin und Präsidentin des Kunstbetriebs und hat sich bereit erklärt, uns durch den Betrieb zu führen.
Anschliessend haben wir Gelegenheit, die Ateliers der beiden Künstler Martin Raimann, Bildhauer, und Charles Blockey, Maler, zu besichtigen. Bei einem kleinen Apéro haben Sie Gelegenheit, sich mit den Künstlern zu unterhalten.

Monica Studer, Christoph van den Berg
Messe Basel, Halle 5, Riehenring
Design Miami / Basel
Im 20.Jahrhundert hat Design in Kultur und Alltag stets eine wichtige Rolle gespielt. Die vielseitige Disziplin umfasst dreidimensionale Objekte, Gebrauchsgrafik und integrierte Systeme von der Informationstechnologie bis hin zur Stadtplanung.
Design – im weitesten Sinn definiert als die Konzeption und Gestaltung aller künstlich hergestellten Produkte – kann ein Mittel zur Verbesserung der Lebensqualität sein.
Zum 5.Mal wird „ Design Miami Basel“ parallel zur „Art Basel“ mit internationaler Besetzung durchgeführt. Die Messe stellt aus und verkauft hochkarätige Objekte von berühmten und anerkannten Architekten und Designern und garantiert Echtheit und Herkunft.
Jedes Jahr wird in Miami sowie in Basel einen „Award“ für das beste Design gekürt und es finden gleichzeitig Vorträge, Ausstellungen im „Vitra Design–Museum sowie der Schule für Gestaltung statt.
„Design ist Ausdruck der Fähigkeit des menschlichen Geistes, seine Grenzen zu überschreiten“. Zitat , Georg Nelson 1957.

Design Miami / Basel
Museum Tinguely, Basel
Le Mouvement. Vom Kino zur Kinetik
1955 findet in der Pariser Galerie von Denise René eine erste grosse Gruppenausstellung mit Werken kinetischer Kunst statt. Jean Tinguely ist dabei einer der am besten vertretenen Künstler. Die Ausstellung im Museum Tinguely zeichnet diese „Initiations-Ausstellung“ mit hervorragenden Leihgaben nach, unter anderem Duchamps „Rotary Demisphere“ aus dem Museum of Modern Art in New York. Eine Transversale zum frühen Experimentalfilm der 1920er-Jahre stellt im zweiten Teil der Präsentation medienübergreifend überraschende Verwandtschaften vor.

Jean Tinguely, Relief Métamorphose IV, 1956
Kannenfeldplatz 6, Basel
VON BARTHA GARAGE, Basel
Roland von Bartha zeigt seine neue Galerie und die Ausstellung von Beat Zoderer.
Am Anfang stand die Vision, in den leeren Räumlichkeiten einer ehemaligen Autowerkstatt am Kannenfeldplatz eine Kunstgalerie zu eröffnen. Es sollte ein Ort entstehen, der dem Geist der zeitgenössischen Kunst entspricht. Zusammen mit zwei jungen Architekten entstand innerhalb weniger Monate die neue Galerie VON BARTHA GARAGE.
Während die erste Ausstellung in den leeren Räumen der Garage stattfand, weisen heute nur die noch funktionierenden Tanksäulen beim Eingang auf die ursprüngliche Nutzung hin. Helle grosszügige Räume, die sonst nur in Museen anzutreffen sind, bedeuten für den Galeristen und die Künstler eine neue Herausforderung.
Der in Zürich geborene Künstler Beat Zoderer ist seit 1979 freischaffender Künstler. Seine Installationen, Skulpturen, Assemblagen und Collagen werden in immer neuen Formen, Farben und Materialien konstruiert

VON BARTHA GARAGE
Kunstmuseum Basel
Vincent van Gogh Zwischen Himmel und Erde Die Landschaften
In einer spektakulären Gesamtschau zeigt das Kunstmuseum Basel weltweit zum ersten Mal die Landschaftsbilder der grossen Künstlerlegende Vincent van Gogh (1853-1890). 70 Gemälde von Museen und Privatsammlungen aus Europa, USA und Asien eröffnen einen ganz neuen Zugang zur Kunst van Goghs. Ergänzend sind 40 Meisterwerke von Zeitgenossen, die van Goghs bahnbrechende Auseinandersetzung mit der Natur untermalen; es sind dies Pissarro, Monet, Cézanne und Gaugin. In allen Perioden seiner kurzen Schaffenszeit feierte er in seinen Bildern die Schönheit der Schöpfung und betonte so den Kreislauf der sich immer wieder erneuernden Naturkräfte. Mit erdigen Farbtönen in seinem Frühwerk in Holland, mit lichter und farbbetonter Malweise in Paris und mit intensiv leuchtenden Farben in Südfrankreich faszinieren die Landschaftsbilder heute noch mit ihrem vitalen Ausdruck.

Kornernte in der Provence, V. van Gogh, 1888, Israel Museum, Jerusalem
Kunstmuseum Basel
Die Magie der Dinge, Stilllebenmalerei 1500 - 1800
Die Ausstellung spannt mit über 90 Meisterwerken der Stilllebenmalerei den Bogen von der Wende des Mittelalters bis zur Neuzeit mit hochkarätigen Beständen des Städel Museums in Frankfurt a. M., des hessischen Landesmuseum Darmstadt und des Kunstmuseum Basel; Bankettstücke, Vanitas-Stillleben, Jagdstillleben, Blumensträusse, ein Spiegelbid der damaligen wirtschaftlichen Lebenswelt.
Es sind unter anderem Jan Brueghel d.Ä., Jan Davidsz, Willem Kalf, Sebastian Stosskopf und Siméon Chardin, die Tautropfen auf zarten Blütenblättern, Lichtreflexe, kostbares Silbergeschirr, chinesisches Porzellan, aber auch Totenschädel gemalt und damit die „Vanitas“, die Eitelkeit und Nichtigkeit der Dinge sichtbar gemacht haben.

Jacob van Walscapelle, 1967, Blumenstrauss in einer steinernen Vase
Universitätsbibliothek Basel
Ausstellung Iris und Peter von Roten, Liebe und Rebellion
Vor 50 Jahren läutete Iris von Roten mit ihrer radikalen Schrift „Frauen im Laufgitter“ endgültig die Neubestimmung der Geschlechterrollen in der Schweiz ein.
Anlässlich des 50. Erscheinungsjahrs des Klassikers widmet die Universitätsbibliothek dem Ehepaar von Roten eine Ausstellung.
Iris und Peter lernten sich in Bern als Jus-Studenten kennen. Sie entstammte protestantisch-liberalen Kreise, er kam aus dem katholisch-konservativen Oberwallis. Nach der Heirat 1946 betrieben sie in Basel gemeinsam eine Anwaltskanzlei.
In Basel schrieb Iris ihr berühmtes feministisches Manifest. Peter hingegen betätigte sich nebenbei als Journalist und Politiker. Er engagierte sich im Nationalrat – zum Entsetzen seiner Partei - für das Frauenstimmrecht.
Die Ausstellung geht den Biografien der beiden so ungleichen Menschen nach.
Wir bieten Ihnen eine Führung mit dem Historiker Wilfried Meichtry an. Er konzipierte die Ausstellung und ist Autor der Doppelbiografie „Verliebte Feinde. Iris und Peter von Roten“, 2007.

Iris und Peter von Roten in Basel
Messe Basel
Art 39 Basel – Art Unlimited
In der Art Unlimited sind rund 60 aussergewöhnliche Kunstwerke zu sehen, viele der gezeigten Arbeiten werden speziell für die Art Unlimited hergestellt. Es sind Grossskulpturen und –installationen, Videoprojektion, Wandmalereien und Performances. Für die Ausstellung zeichnet erneut der Genfer Kurator Simon Lamunière. Die Kunsthistorikerin Barbara Kunz wird uns diese Kunst erlebbar machen.

Olafur Eliasson
One-way colour tunnel 2007
Messe Basel
Art 39 Basel – Art Galleries
Über 300 der weltweit führenden Kunstgalerien werden an der Art 39 Basel ausstellen. Über 2'000 Künstler sind mit Werken der Malerei, Zeichnungen, Editionen, Skulpuren, Installationen bis zu Fotografie, Performance, Internet und Videokunst vertreten und geben Einblick in das Kunstschaffen des 20. / 21. Jahrhunderts. Aus dieser Fülle wird uns Barbara Kunz, Kunsthistorikerin, die wichtigsten Tendenzen bei der Führung vermitteln.

Jim Lambie
Things have changed 2007